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lim daS Thier desto besser herausholen zu können, ohne daß ihre Pfote zwischen die Schalen eingeklemmt werde , einen Stein dazwischen stecken. Auch pflücken sie sich Kokosnüsse, und wissen sehr geschickt den Saft her- auszuztehen. Man fängt sie, indem man ein kleines Loch in eine Kokosnuß macht. Der Affe zwängt mit Mühe sein Pfötchen hinein, und wird von den versteckten Auflaurern erwischt, ehe er seine Pfote wieder zurückziehen kann.
Zn Ceylon finden sich diese Affenarten vorzüglich häufig. Der letzte Beschreiber dieser Insel, Herr Per- cival, erzählt, daß es zu Colombo (eine Hauprfe- stung auf der Insel) einen sehr boshaften Affen gab^, welcher frey auf dem Fort umherlief, und listig genug war, sich nicht fangen zu lassen. Er war einmal so dreist, in Percwals Zimmer zu kommen, und nahm ein Stück Bror vom Tische, und flüchtete dann. Perktval machte Lärm; ein an der nächsten Thür stehender Offizier sprang sogleich in seine Stube, um sein eignes Frühstück zu retten; allein der Affe war ihm schon zuvorgekommen , und kletterte, mit einem Stücke in jeder Hand, bereits die Dächer hinauf. Tags darauf holte er einen schönen Papagey vor den Augen des Eigenthü- mers, zerriß denselben, und zeigte ihn dann, boshaft frohlockend über seine Heldenthat.
Der grüne Affe
hat seinen Namen von den schönen grünen Haaren am Leibe. Kehle und Bauch sind weiß, und das Gesicht schwarz. Er hält sich vorzüglich in Afrika auf. Adan- so n, als er den Niger herabschiffte, fand auf den Bäumen am Ufer alles voll solcher Affen. Sie hielten sich so still und versteckt, und machten ihre Sprünge so behende, daß er sie fast gar Nicht bemerkte, hätten sie rricht Baumzweige herunter geworfen. Da man einige davon schoß, so versteckten sie sich theils, theilS entflohen sie tiefer Waldein. In einer Stunde wurden deren auf einem Flecke von zwanzig Ruthen, an zwanzig erlegt, »hne daß ein einziger gefchrien hätte. Die übrigen ver-

