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baren der Mauren am Senegal und in der großen Wüste (Sahra) und diejenigen, welche wir Hrn. Bergmann von den kalmückischen Trampelkhieren zu verdanken haben. Man steht aus denselben, wie viel ein solches Thier in jenen Gegenden werth sryn müsse.
Dre Mauren, welche die bewohnbaren Gegenden der großen Wüste (die Oasen *) bewohnen, ziehen sich große Heerden von Kameelen, welche ste zum Theil an die Negervölker ln der Nachbarschaft verkaufen. Der Maur, ein Verwandter des Arabers, muß wie dieser eben so mühselig leben, und muß auch sein Dromedar also erziehen.
Einen Monat nach der Geburt fangt die harte Erziehung des jungen Thieres an. Es wird von der Mutter getrennt, und darf sich ihr nur zu bestimmten Stunden nähern, und wird an eine strenge Mäßigkeit gewöhnt. Bald darauf beugt man ihm die vier Berne unter den Bauch; man bedeckt seinen Körper mir einem Teppich, oder mit einem Stücke von einem alten Zelte, welches ihm bloß Hals und Kopf frey läßt; — und damit das arme kleine Thier stch nicht regen Und bewegen , am wenigsten aber aufstehen könne, beschwert man die Ränder dieser Decke mit großen Lasten. Vier Monate muß das Zunge in diesem harten Gefängniße zubringen, und dennoch soll es dadurch noch nicht völlig an die kauernde Lage gewöhnt werden können.
Nach dieser vier monatlichen Prüfung sperrt man die jungen Dromedare in eine Hürde zusammen, und Kinder von neun bis zehn Jahren warten dieselben, und bringen ihnen täglich zweimal Nahrung, die »n Muttermilch mit Wasser vermischt besteht.
Bald lernen die Dromedare ihre Wohlthäter kennen , und versammeln sich um dieselben. Diese halten in der einen Hand das Milchgefäß, in der andern eine Gerte, womit sie die Thiere vor die Füße schlagen, die
*) Es sind Distrikte, die in dem Sandmeer der Wüste , gleichsam wie kleine Inseln, einige, wiewohl immer geringe Tragbarkeit haben, und wenigstens die Möglichkeit, bewohnt zu werden, zulasten.

