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seit, herausgeführt, und ausserhalb der grossen Einfas, sung an starke Bäume gelegt.
Die Holländer haben nt manchen Jahren auf diese Art an 200 Elephanten gefangen, welche sie nachmals an die verschiedenen indischen Fürsten verkauften. Auf eine sehr ähnliche Weise nun werden die Elephanten auch in Siam und überhaupt kn den Reichen jenseits des Gan- ges gefangen, wovon aber die Erzählung nur ermüden würde.
Es kostet freilich manche Mühe, ehe diese gefangenen Elephanten zahm werden. Sie werden von einander getrennt und einzeln behandelt. Jeder bekommt seinen Wärter, der einige Personen zu Gehülfen hat, die den Gefangenen füttern und tränken. Man thut alles, um das Thier sanft zu machen. Bald droht ihm der Wärter mit dem eisernen Stabe, und stachelt es auch damit; mehr aber noch bedient er sich der Güte und hätschelt und streichelt es, indem er ihm mit einem Bambusrohr, das am Ende in viele Stücke gespalten ist , Kopf und Rüssel krabbelt und die Fliegen von den Wunden wegjagt, es mit Wasser bespritzt und es abkühlt, sich aber sehr hütet, anfangs seinem Rüssel zu nahe zu kommen. In einigen Tagen wagt man sich an den Elephanten, streichelt ihn mit der Hand und spricht sanft mit ihm. Nach und nach werden beide bekannter; — der Wärter wagt es, auf den Rücken, dann aber auch auf den Hals des Thieres zu steigen, wo forthin sein beständiger Platz bleibt.
So lange dieser Unterricht dauert, führt man die Elephanten, unter Begleitung der zahmen, nach der Reihe auS, damit sie Bewegung erhalten, und eine Erleichterung, indem sie die Seile, aus welchen man sie noch nicht laßt, sehr schmerzen In etwa 6 Monaten pflegt der Elephant völlig abgerichtet zu seyn, und in eben so viel Wochen gehorcht er schon fernem Wärter. Doch darf man anfangs nicht seinem ehemaligen Aufenthaltsorte zu nahe kommen.
Ist der wilde Elephant zu unbändig, so bestellt man auch die zahmen zu fernen Zuchtmeistern und Lehrherren. Diese Hofmeistern und schlagen ihn mit ihren Rüsseln IV tüchtig, daß er ganz demüthig wird; ja sie bewache«
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