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alle seine Bewegungen, damit er dem Wärter nichts zu Leide thue.

An diesen allein gewöhnt sich der gezähmte Elephant; nur ihm folgt er, und will allein von »hm geleitet seyn. Soll ein anderer Kornak ihn führen, so muß man ihm zuvor die Augen verbinden, er »vürde sonst unbändig wer­den und alles verwüsten. Er liebkoset seinen Führer mit dem Rüffel, und man hat Fälle, wo er untröstlich über den Verlust desselben ge»vesen ist, und tagelang nicht vor Gram hat fressen wollen.

Wir »vollen jetzt einige Anekdoten anführen, die zur Seelenkunde dieses Thieres gehören, und die »vir nicht allzusehr anhäufen wollen.

Die Klugheit deS Elephanten beurkunden eine Men­ge von Vorfällen, und das ganze Benehmen dieses Thie- reS »m gezähmten, wie im wilden Zustande.

E»n Missionair bezeigte einmal einem Kornak sein Vergnügen über daS Fressen dieses Thiers er ist näm- licl» äußerst reinlich; sondert die faulenden Blätter von andern ab, und sucht zu verhüten, daß nicht Sand oder Insekten daran sitzen bleiben. Der Kornak rief einen Elephanten zu sich, und sagte zu ihm, daß der Herr Pa­ter es gern möchte einen solchen Ast fressen sehen, als es gestern verzehrt hätte. Der Elephant ging sogleich fort, holte sich einen solchen Ast, fraß ihn, und entfernte sich dann wieder, nachdem er sich vorher erst ein wenig ver­beugt hatte.

ES ist ganz gewöhnlich in Indien, daß man dem Elephanten, wenn er etwas sehr Beschwerliches oder Ge­fährliches thun soll, alles ordentlich, wie et»,em Men­schen , aus einander seht, und ihn vernünftig mit Grün­den behandelt. Beweist daS Thier einigen Wjder»v»llen gegen die Unternehmung, so braucht man triftigere Grün-