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fett. Auch wurde es diesem Thiere zuletzt lästig, seine schweren Hauer zu tragen. Es hatte sich daher Locher m die Wände seines Behältnisses gearbeitet, um die Zähne auf diese Weise zu stützen.
Wir können diesen ganzen Artikel nicht schliessen, ohne mir einigen Worten der Mammuthsknochen*) zu gedenken.
Man hat schon seit langem Zeiten in verschiedenen Gegenden, vorzüglich aber in Sibirien und in Nordamerika, aber auch in Italien, in Deutschland u. s. w. dte Knochen von einem überaus großen Thiere in der Erde gefunden; vor nicht langer Zelt fand man deren noch in der Nähe von Rom. Man hat sich lange geängstet, von welchem Thtere wohl diese alten, zum Theil noch ziemlich guren, zum Theil aber zerbröckelten Ueberreste seyn möchten. Schon Peter der Große ließ solche Knochen m Sibirien graben. Daß einige solcher Knochen, vorzüglich manche Zähne, die man häufig in Deuschland beim Graben findet, Elephantenzähne sind, ist wohl kein Zweifel. Ob aber die großen Köpfe, Zähne und Gerippe , die man von ungeheurer Größe anrrifft, auch diesem Thiere, oder einem ausgestorbenen, erloschenen großen Thtergeschlecht angehören, welches eine große Arr Büffel soll gewesen seyn, ist immer noch unausgemacht. Man neigt sich jetzt ävieder zu dieser letzrern Meinung, nachdem man eine lange Zeit gar keinen Zweifel hatte, daß eS Elephantenknochen wären. Der Aberglaube freilich dachte gar an ein großes unterirdisches Thier, von welchem man sogar noch Knochen, an welchen Blut noch saß, sich einbildete zu finden. Dteß sind Mährchen; was aber alle Aufmerksamkeit verdiente, wenn eS sich bestätigte, wäre die Sage, die man vor einiger Zeit halt?, daß sich tief in den innern unbekannten Gegenden der Gebirge Hindostans eine ungeheure, den Elephan- ten an Größe übertreffende Art Büffel gefunden, hätte. Wahrscheinlich wird es aber wohl bei der bloßen Sage sein Bewenden haben.
*) 3n Löbr' s Naturgeschichte findet man davon eine richtige Abbiivuug.

