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Alle Kennzeichen verriethen,daß die Gefangenen im Hand­gemenge waren.

Man Neß den Käfig ganz sachte bis auf die Dielen der Stube herab und holte das Licht. Man traf die Cha-. rrräleons, wie sie sich einander mit den Klauen gefaßt hat­ten und sich mit vieler Wuth bissen. Der schreckhafte Eindruck, welchen das Licht auf die Thiere machte, ver­ursachte, daß sie sich fahren liessen. Das stärkste, wel­ches hinaufgeftiegen war zum Kampf mit dem fchwächern, begab sich wieder herunter. Das andere war sehr übel zugerichtet: sein Körper mit Bissen bedeckt, die Haut überall zerfleischt, und sein Athem blies nur sehr schwach.

Der Kriegszustand dieser beiden Thiere dauerte neun Tage hintereinander, bis endlich dasjenige, welches im­mer besiegt worden war, endlich gänzlich unterlag, und unten im Käfige tobt gesunden wurde.

Es hatte sich nun aber der Sieger selbst in die Hö­he begeben, vielleicht vor Schrecken, welchen der Anblick deS Leichnams verursachte. Der Sieger überlebte den Besiegten noch 17 Tage ohne alle Nahrungsmittel. Er slarb an völliger Entkräftung und Abmagerung, welche ohne Zweifel durch die heftigen Kämpfe und durch die er­haltenen Wunden sehr waren beschleunigt worden.

Es sind an diesem Thiere die Augen ihrer Beson­derheiten wegen sehr merkwürdig. Der Augapfel steht riämllch sehr viel weiter aus der Augenhöhle hervor, als bei andern Thiereu, und die äussere Fläche dieses Apfels scheint von einer kegelförmigen Gestalt zu seyn und sich in einer Spitze zu endigen, Statt des fehlenden Augenlie­des sind die Augen mit einem Häutchen überzogen, we!^ ches wohl mit der Nickhaut der Vöget viel Aehnlichkeit haben mag. Dieses Futteralhäutchen hat in der Mitte ein längliches Loch, welches in der Mitte nur eine hal­be Linie breit ist.

Durch dieses Loch sieht das Chamäleon, und man bemerkt hinter demselben einen kleinen blauen Augapfel, der ausserordentlich lebhaft und glänzend, und mit einem kleinen goldenen Zirkel eingefaßt ist. Das Futteralhäut­chen kann allen Bewegungen des Augapfels.folgen, und unterscheidet sich eben dadurch sattsam von der gewöhnli-