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Adansonia digitata. Gefingerte Adansonic. Auch Baobab oder Affenbrotbaum:

(mit Abbildung.)

IAir haben in diesem Bande unfern Lesern eine Beschrei­bung des größten Landthieres gegeben, es »st billig, daß wir ihnen auch die größte Pflanze des Erdbodens be­schreiben, den größten Baum, den Riesen rm GewachS- reich, den Baobab nämlich (Adaosonia digitata) oder den Affenbrotbaum, den man auch unter dem Namen Kür bisbau »n oder Kalebassenbaum, (ein Name, welchen ihm die Franzosen gegeben haben,) an- rrifft. Die Neger nennen iyn Go ui, und die Iolof- fen die Frucht desselben, Boui des Baobabs.

Der berühmte Adanfon lehrte unS zuerst diesen Baum genauer kennen. Linnv nannre ihn dem Beschrei­ber zu Ehren Adansonia, und zwar die gefingerte oder digitata, weil die Blätter des Baums, die im Gan­zen den Zitronenblättern ähnlich sind, am Rande Ein­schnitte haben.

Der Baum selbst war schon vor A d a n so n bekannt, wenigstens waren eS seine Früchte, deren Heilkräfte man in bösartigen Krankheiten sehr rühmte, aber wie gesagt, Adanson beschrieb ihn zuerst vollständig und kenntlich. Aber schon seine ungeheuere Größe und sein hohes Alter machen den Baum merkwürdig genug, auch ohne daß sei­ne Früchte Arzneikräfre haben. Es ist schon das auffal­lend, daß dieser Baum Nicht nur ein Alter von einigen Jahrtausenden erreicht, sondern dabei im Innern weich und markig bleiben soll, wenn er anders nicht am Mark beschädigt wirb, in welchem Fall er alsdann sich aus- höhlt. Eben so auffallend ist das Mißverhältnis der