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Theile des Baums, der in der Höhe seines Stammes kaum den halben Durchmesser seiner Dicke erreicht. Ein völlig ausgewachsener Baobab nämlich, hat vom unter­sten Ende an, bis zum Anfang seiner Zweige, nur fünf­zehn Fuß Länge, da hingegen dieser kurze Stamm 27 Fuß im Durchmesser hält.

Vorzüglich mag dieser erstaunenswürdige Baum in den westlichen Ländern Afrikas zwischen dcm Cap B la n c und dem Cap Palmas zu Hause seyn. Adanson rechnet denselben zum Malvengeschlechte, dahingegen Linn6 ihn unter die Einbrüdrigen mit vielen Staub­fäden versehenen (Monadtdphia polygamia) setzt.

Herr G 0 lberry behauptet, daß dieser dem heissen Klima angehönge Baum, vorzüglich in sandigem und feuchtem Boden, seine völlige Ausbildung erreiche; jedoch meint er selbst, daß dieses seine Ausnahmen leide.

Die größte Anzahl solcher Bäume sähe dieser Fran­zose auf der Erdenge der Halbinsel des Cap V erd zwi­schen der Bai Zos und der Bai Dakar. Diese zwei O-uadratmeilen haltende Fläche hat keine andern Ge­wächse , als etwa 60 Daobabbäume, die weit ausein­ander standen. Das Land dieser Fläche ist sandig, wie überhaupt die ganze Halbinsel.

Andere Baobabs fand Hr. Golberry in einem sehr fetten Boden an den Ufern des Gambia. Hier in einem Thale steht einer der ungeheuersten Bäume dieser Art. Man rechnet, daß ein völlig ausgewachsener Bao­bab 78 Fuß im Umfange des Stammes halte, allein die­ser hier halt im Umfange 104 Fuß, und die innere Höh. lung dieses alten Patriarchen und Erzvaters unter allen Bäumembetrug an 22 Fuß Länge und 20 Fuß Breite. Sie macht also, wie man sieht, kein ganz kleines Zim. mer aus.

Die ersten Aeste am Stamme gehen fast horizontal, und jeder derselben macht gleichsam für sich einen eigenen dicken Baum, oft von 60 und sogar von mehr Fuß Län­ge ; und da diese dicken Aeste durch ihr eigenes Gewicht zur Erde herabgezogen werden, so verbergen sie ihren Stamm und bilden ein weites Laubgewölbe, dessen Durch­messer 130, ja sogar noch mehr Fuß halten rann.