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Auf dem Harz ohnweit der Grotte, dieHeuscheu er genannt, welche beim Käfenthal 1 Stunde jetu feit$ des Tanzplatzes und der TeufelSmauer südlich liegt, ist ein alter TaxuSbaum, der über 24 Fuß Hohe und 20 Zoll Zopfstärke hat, also wohl 3 bis 4 Malter Holz ge­ben würde. Ehedem waren in Gallien und Germanien wildwachsende Taxusbäume häufig. Auf dem Harz find noch 50 wilde TaxusbäUme zwischen Eichen und Buchen zerstreut, welche wenigstens 400 Jahre alt seyn sollen. Man sieht am durchschnittenen Stamm 150 Zahrnnge stehn. Diese Bäume treiben jährlich Brüchen und Sa­men, pflanzen sich aber nicht fort, (wohl Alters wegen?). Die Bäume sind brüchig und hohl. So pflanzen sich die Cedern auf dem Gipfel des Libanons nicht werter fort, die Jahrtausende da stehn sollen.

Zn Ostpreussischen Forsten sind sehr starke Espen, welche inwendig faul und wahrscheinlich ioo Jahre alt sind.

Zu Harbbeldorsz Meile von H e l m st ä d t und vom Kloster Marlenborn ist eine italienische Pap­pel in 18 Zähren 40 Fuß hoch und i 3 Zoll dick' auf dem Stamm in gutem etwas erhabnen Boden gewachsen.

Zn der Gegend von MoNtelimar auf einem Gu- the, welches Oliv rer de Serres, der berühmte Oe- conom und Schriftsteller, besessen, und noch jetzt sein Nachkomme hat , ist einer von den Maulbeerbäumen, welche de Serres vor nunmehr fast 300 Zähren, da­mals zuerst in Frankreich gepflanzt hat. Der Stamm dieses alten Baumes hat sich wie derdnstu^no di cento cavalli getheilt, aber noch verschiedne frische Zweige ge­trieben, und wird hoffentlich noch einige Zahre stehen. Er ist ungeheuer groß , und seit einigen Zähren mit einer' kleinen Mauer umgeben.

Löhr's Merkwürb.

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