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unbedeutend seyn. Es soll gegen Brustbeschwerden sehr gut seyn. Golberry sagt, er habe am Gambiaflus­se einen jungen Engländer von 25 Zähren sich durch die­ses Gummi von einem hartnäckigen und starken Blut­speien heilen gesehen, indem derselbe keine andere Nahrung zu sich nahm, als täglich vier Unzen »n Milch zerlassenes Gummi. Drei Monate des Gebrauchs des Gummi stell­ten ihn wieder völlig her. Daß Uebrigens das Guinmi mit Hirse oder Maismehl vermischt, und in Klumpen oder Kugeln geformt, den Dromedaren zur Nahrung dient, ha­ben wir schon bei der Beschreibung deS Kameels erwähnt. Man gibt aber auch den Pferden und ohne Zweifel auch den Ochsen die nämliche Mischung, und wie eS m diesem drücke die Mauren machen, so machen es auch ihre Ur­ahnherrn und Stammväter und zugleich ihre Familren- verwandten, die Araber.

Von der Art, wie sich das Gummi an den Bäumen bildet , und wie es gesammelt und. verhandelt wird, ge­hört freilich streng genommen nur der erste Punkt hieher; aber die Leser, wie sie sich der Verfasser gedacht hat, werden ihm hoffentlich die Erwähnung der beiden andern Punkte eher als ein Verdienst, denn als einen Fehler anrechnen.

Zn den Gegenden, die unter den Wendekreisen lie­gen , unterscheidet man zwei Hauptjahrszeiten, eine nasse und eine trockene, die aber »n den verschiedenen Gegenden verschiedentlich anfangen und endigen. Zn den Gegenden des Senegals fangt diese Regenzeit gewöhnlich gegen den ersten Zulius an, und endigt sich in den ersten, oder ge­gen die ersten Tage deS Novembers. Zn dieser Regenzeit strömen unaufhörliche Regengüsse von dem trüben Him­mel herab, indessen die Sonne mit unerträglicher Glut da und dort durch die zerrissenen Wolken blickt, uird sich ver­schiedentlich fürchterliche Stürme erheben.

Wie groß die Wassermassen sind, die um diese Jahrszeit fallen, wird man am besten daraus erachten können, daß der Senegal in den niedrigern Gegenden über zwanzig Fuß h.rch anschwellt, und sein sonst niedriger Lauf so reisscnd und unwiderstehlich wird, daß man selbst bei seinem Ausfluß ins Meer süsses Wasser ans demselben schöpfen kann, da man ihn hingegen in der trocknen Zeit,