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Einige Gewächse, die dem Menschen zur Erhaltung dienen.

Schon der Gummibaum, den wir so eben beschrie­ben haben, muß dem armen Araber und Mauren sehr oft Speise und Trank ersetzen, und ihn gegen den Hun­gertod schützen. In andern Gegenden der Erde sind es andere Gewächse, welche um die Erhaltung des Menschen in Nahrung oder Bekleidung ein grosses Verdienst haben. Zn unfern Gegenden ist es der Same verschiedener Grä­ser, die vorzüglich das Leben erhalten müssen; denn Rog­gen und Wertzen, Buchweitzen, Hirse u. s. w. sind nichts anders als Grasarten, deren nützltcher Anbau sich über einen großen Theil der nördlichen Erde verbreitet hat.

InHmdostan, wie in verschiedenen andern Gegen­den Asiens, auch in Afrika und Amerika, müssen einige andere Arten von Gräsern und namentlich vorzüglich Reiß und Mais die Stelle unfers Getreldes vertreten. Wur­zeln, welche reich an nährendem Stoffe sind, bringen Afrika und Amerika, und die beiden Indien überdieß noch hervor, und wir werden nicht ermangeln, »m Verfolg dieses Werks noch in diesem Bande unsere Leser mit den Aams, den Bataten , dem Aron und der Kassave bekannt zu machen.

Mit sehr elenden geschmack-und nahrungslosen Wur­zeln müssen mehrere Nationen des asiatischen Rußlanos, und namentlich manche tartarische Stämme Sibiriens, das rauhe Leben zu erhalten suchen. Sie verschmähen die rauhen Wurzeln der Päonien oder Pfingstrosen nicht, die nebst der Wurzel verschiedener türkischer Bundlilien oder Martagons sehr fleissig gesammelt, und hoch ge­schätzt werden, um mit Fleisch , Milch, Butter und Grütze Gerichte daraus zu machen, die ihrem Gaumen angenehm sind. Ja, nicht nur die Wurzeln des Hunds­zahns , einiger Arten vom größer« Erdrauch, und einiger Distelarten, sondern selbst die Wurzeln der Wasser-oder Rohrpumpen müssen hier zum Unterhalt benutzt werden. Gegen diese Menschen sind doch die Isländer und ver­schiedene Indianer in den Gegenden der Hudsonsbai viel