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Areca Catecbu.

Die Arekapalme,

die mit der Sagopalme gleiches Vaterland hat, tragt männliche und weibliche Blüthen auf einer Blumenkolbe beisammen. Zm Wuchs sind diese Palmen den Kokos- bäumen sehr ähnlich, wiewohl sie an Höhe denselben über die Hälfte nachsiehen. Die Rinde des Stammes ist hell» grau , und in wenighervorragende Absätze getheilt.

Das weiße Holz umschließt ein Mark, welches über die Hälfte der Stammesdicke einnimmt.

Rund um den Gipfel herum stehen, aber sparsamer, als beim Kokos, die gefiederten Blätter, mit schmalen, etwas zurückgebogenen , und am Ende abgestumpften, gleichsam abgerissen scheinenden und dunkelgrünen Blatt» chen. Diese Blatter, oder Zweige sind vier Fuß lang. Dicht unter den Blättern, (nicht zwischen denselben) und also aus dem Stamme selbst, bricht die Blüthe in Bü­scheln hervor, welche Früchte bringen, die an Größe und Gestalt den Hühnereiern gleichen, und eine bleichgrü- ne in völliger Reife aber dunkelgelbe Farbe haben. Sie sitzen, wie die Eicheln, in einem geschuppten Kelch, von welchem sie sich nur sehr schwer absondern lassen. Die äußere Hülle derselben ist saftig, weiß, und einen hal­ben Finger breit, dick, und hierunter sitzt eine'Nuß, die der Muskatennuß selbst sogar in dem inner» Geäder sehr ähnlich ist. Doch hat sie in verschiedenen Früchten eine mehr oder nnnder runde oder längliche Gestalt. Zn ihrer Zugend ist sie weich, und enthält einen Saft, der sich, wenn die Frucht reif ist, verliert. Die alten Früch­te, die nie vom Baume abfallen, heissen nun Areka, P»nang, und bekommen auch noch, nach den verschie­denen Gegenden, verschiedene andere Namen.

Ber einigen. Arten soll die Frucht die Größe eines Gänseeies erreichen, wiewohl diese nicht die geschätzteste Art ist; bei andern aber viel kleiner seyn, als die vorher- beschriebene, welche unter allen Arten dre am meisten ge­schätzte ist. Noch gibt es mehrere andere Arten, die sich