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nach den Stammen, Blättern und Früchten sattsam non einander unterscheiden, und in verschiedenen Gegenden Hindostans wild wachsen.- Unter diesen ist eme <?lrt , die die beschriebene an Höhe um die Hälfte libertrifft, und sieben bis acht Fuß lange Blätter hat; und eine Art, die kleinste unter allen, bringt Nußchen, oie nicht größer sind, als die noch mit ihrer Hülse überzogenen Reißkör- ner. Um alle diese wilden Früchte bekümmert man sich in Ostindien wenig. Man uberläßt sie oen Papageien und andern Vögtin, durch welche denn auch einige Sor­ten häufig genug ausgesäet werden.

Noch einige Palmenarten

wollen wir unfern Lesern bekannt machen, ehe wir die mannichfaltige Benutzung derselben zusammenfaffen.

Die Tannen palme (tünte sylvestris) über- trifft die gewöhnliche Arekapalme nicht an Hohe, an Dicke aber den KokoSbaum, welchem sie ziemlich ähnlich ist. Sie wird nämlich an vier Schuh dick. Der Stamm ist gewöhnlich sehr mit Moos und andern Pflanzen über­wachsen. Die Zweige oder Blattstiele sind wohl gegen achtzehn Schuh lang und an beiden Seiten mit Blättern besetzt, deren mittelste wohl vier Schuh lang und einige Zollbreit sind, und ander Spitze wie abgerissen aussehen. Auf der untern Seite haben die Blatter eine weißliche auf der obern aber eine dunkelgrüne Farbe. Die Blumen­kolbe kommt wie am Kokosbaum, bringt einen großen Büschel, und an diesem Früchte, den Mispeln an Grös­se und Gestalt ähnlich und auf der Seite etwas dreieckig. Ein solcher Fruchtbüschel ist so groß, daß ein Mann sattsam daran zu tragen hat, dagegen aber bringt der Baum auch nur vier bis fünf derselben. Die Früchte selbst enthalten drei kleine längliche, auf der einen Seite runde, auf der andern platte Nüsse, die unter einer schwarzen Schale ein weisses Mark haben, welches ein­gemacht wird. Die ganz reifen Früchte aber sollen sehr schädlich seyn und ein heftiges Brennen erregen, da aber der Baum abgezapft wird, so trägt er nur das erstemal Löhr'S Merkwürd. 2