über eilte Klippe, den die ausgehende Sonne noch nicht völlig hat beleuchten können.

In dem Ganzen herrscht ein sehr warmer Ton.

Franz Christoph Janneck.

Geboren zu Grätz 1703; lernte bei Mathias Vangus; starb in Wien 1761.

10?. Auf Leinewand. Tl\ Zoll breit, 20£ Zoll hoch.

Ueber einen flachen Vorgrund hinaus erblickt man eine gebirgige Landschaft, in der ein Fluß, welcher von den Bergen kommt, die sich im Hintergründe in den Hori- zont verlieren, den Mittelgrund in zwei Theile theilt, und sich zwischen hohen, klippenvvllen Ufern schlängelt, deren Plateaus mit Städten und Burgen besetzt sind, von der eine An in beinahe senkrechtem Falle ihr Wasser mit dem des Flusses vereinigt. In dem sehr reichen Vorgrunde erhebt sich rechts ein steiler Berg, auf dessen Spitze mehre Gebäude liegen. Am Fuße desselben liegt eine Stadt mit ländlicher Umgebung von Bäumen, Wasser und grasendem Vieh. Links, dem Mittelgründe näher, sieht man am Flusse Gebäude und schön belaubte Bäume. Im Vor- gründe, ganz rechts, und vor einer Gruppe verschiedener Bäume, springt aus einem Felsengewölbe ein Gewässer, welches in ein, mit Steinen eingefaßtes Bassin fällt, an dem ein Reiter sein Pferd tränkt; ein anderer kommt in gleicher Absicht. Um das Bassin herum sind mehre Men- schen und Thiere, theils stehend, theils liegend, die den Vorgrnnd beleben, welchem außerdem durch einen gebroche­nen Baum, durch ein Gewässer, das einen kleinen Fall bildet, durch einen beinahe abgestorbenen Baum u. s. w. Ab­wechselung gegeben ist.