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erst für Arbeiten vom Melchior Hondecoter, nachher als Werke von Hamilton zu gelten, scheinen einem neuern aber vorzüglichen Meister anzugehören.
D. Wyntraclc.
291. Auf Holz. 23^ Zoll breit, 27^ Zoll hoch.
In dem Innern eines strohgedeckten Bauerhauses erblickt man durch die offene Halbthüre mehre Bottiche, Kohlköpfe, Kürbisse, einen Hund und eine Katze, welche Fische aus einer Schüssel stiehlt. Ein todter Fuchs hangt an den Beinen an einem Pfosten, welcher das Dach tragt. Im Hintergründe der Feuerheerd, Küchengerath u. s. w.
Dies Gemahlde von einem neuern Meister ist mit ausgezeichneter Klarheit und vorzüglichem Effekte gemahlt. Es scheint als ob der Mahler sich gescheuet habe menschliche Figuren auf seinem Bilde anzubringen, welches Aehm lichkeit mit den Arbeiten Ostades und v. d. Poels hat.
Toorenburg.
292. Auf Leinewand. 14^ Zoll breit, 124 Zoll hoch. Ein Fluß bespühlt eine Ringmauer, mit Thürmen,
die zum Theil mit Gras bewachsen sind, mit Thorwegen, Brücken u. s. w. versehen. Auf der kleinen, sichtlichen Abtheilung des Walles, steht eine Windmühle. Außer einigen Schiffen, liegt ein Boot auf dem Flusse, in dem Fischer beschäftigt sind ein Netz auszuwerfen. An einer Treppe, die von der Brücke aus zum Wall hinauf führt, liest man: Toorenb. pinxit.
Sehr fleißig und mit vieler Klarheit ausgeführt. Das Stück erinnert an ein Bild von v. Goyen, welches von

