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Egbert van der' Poel.

Lebte in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts.

367 . Auf Holz. 18£ Zoll breit, 15 Zoll hoch.

Das Innere eines Bauerhauses. Durch eine halb geöffnete Thür fallt das Tageslicht, während das Uebrige im Halbdunkel gehalten ist. Einiges Kuchem und Meierge- räth steht vor einem Backofen; eine tobte Ente und Krau­ter liegen auf dem Fußboden, auf welchem zwei Knaben sitzen und mit Würfeln spielen. Von zwei Pferden steht das eine im Hintergründe und frißt aus einer Krippe, das andere wird gestriegelt. Das Gemahlde ist von vielem Effekt und bezeichnet: E. van der Poel f.

Horatio Paulyn.

Ungefähr 1643 geboren. Er zog nach England, und später nach Hamburg. Er überedete viele Leute beiderlei Ge­schlechts mit ihm ein Reise in das gelobte Lande zu machen.

368 . Auf Holz. 22| Zoll breit, 16 Zoll hoch.

Venns ruht schlafend auf einem Bette, im rechten Arm den schlafenden Amor; den linken Arm unter dem Kopfe. Auf dem Rande des Bettes liegt eine Menge Blumen. Die gut gezeichneten Figuren sind mit einem sehr zarten Pinsel gemahlt. Das Kolorit lieblich.

Wenn man dieses Bild anschauet wird man die Mög­lichkeit einsehen, wie viele seiner Gemahlde so verführerisch waren als man behauptet. Und doch war dieser Mann sehr heilig thuend aber gewiß nur zum Scheine. Oder auch gibt dies einen Beweis mehr, wie leicht man von Ausschweifungen leichter als man vermuthen sollte zu fanatischer Frömmelei übergeht.