auf dem guten Wege?
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jenes göttlichen Ebenbildes, zu welchem der Mensch ursprünglich erschaffen ward und wozu ein jeder, der an Christum glaubt, wiederum verklärt werden soll. Unter der brüderlichen Liebe verstehen die Apostel jene herzliche Uebereinstimmung des Geistes, der Neigungen und Triebe, welche zwischen allen denen statt haben muß, die Hen Herrn Jesum in Wahrheit lieb haben und durch ihren gemeinsamen Glauben an Ihn, Gott als ihren Vater erkennen. Diese Uebereinstimmung nennt Paulus die Einigkeit im Geiste durch das Band des Friedens. Diese Liebe ist's, die, bei aller Verschiedenheit der Bildungsstufen, des Standes, des Ansehens in der bürgerlichen Gesellschaft, der Ansichten über die mannichfachsten Lebensgegen- stönde, gegenseitiges Wohlwollen weckt und nährt, zur Di.enstfertigkeit ermuntert, als zwischen solchen, die sich als Miterlösete Eines gemeinschaftlichen Herrn, als Glieder Eines Körpers, als geliebte Kinder Eines himmlischen Vaters, als Reise- und Kampfgenossen auf dem Wege zum himmlischen Vaterland erkennen. Und' diese gegenseitige Stimmung ist um so viel edler, als sie die allgemeine Menschenliebe nicht verkürzt, sondern dieselbe stets begleitet, heiligt und veredelt. Zu einer solchen wechselseitigen Liebeserweisung ermahnen uns die Apostel beständig und wollen überall,
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