ein steter Kampf.
185
seliger Himmelsfreuden, die Gott bereitet hat denen, die ihn lieben. Wie denn der Apostel Paulus es ausdrücklich dafür hält, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht werth sind, die an uns soll offenbart werden *). Wenn diese Hoffnung uns belebt, dann gebest wir leichter dahin, was geopfert werden muß, und halten fester an dem, was fest gehalten werden muß, wenn wir uns nicht selbst verlieren wollen; dann thun und tragen wir leichter was uns auferlegt wird und wir können mit den ersten Christen den Raub unsrer Güter mit Freuden erdulden, als die wir wissen, daß wir bei uns selbst eine bessere und bleibende Gabe im Himmel haben **). Diese Hoffnung war es denn auch, womit die Apostel die Gemeinden im ersten schweren Kampf mit der Welt und ihren Versuchungen zu trösten und zu stärken suchten. So sagt Petrus: Ihr Lieben, lasset euch die Hitze, die euch begegnet, nicht befremden— sondern freuet euch, daß ihr mit Christo leidet, auf daß ihr auch, zu der Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit, Freude und Wonne hadert möget ***). Und Paulus will haben, daß wir das ungöttliche Wesen verläugneri-und dabei
*) Röm. 8, 18. **) Hcbr. 10, 34. ***) 1 Petri
4, 12. 13.

