und Mühen dieses Lebens?

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Gefühl der Menschen wirken. Manche scheinen ganz unempfindlich gegen dieselben, wenigstens bemerken wir nicht, daß sie irgend eine Verän­derung auf ihre Empfindungs- und Handlungs­weise bewirken und selbst dann nicht, wenn sie längere Zeit von Gott heimgesucht werden. Sie sagen: Man kann es nicht ändern! Keine Be­lehrungen, keine Trostgründe haften und wenn die Noth sich gewendet, wenn es anders worden ist, sind sie noch immer dieselben, wir sehen nicht die mindeste Veränderung in ihrem Gemüths- zustande, in ihren Lebensansichten. Andre erschei­nen in einem noch ungünstigem Licht. Sie sind empfindlich und hart gegen ihre Mitmenschen, voller Ungeduld und voll Murrens gegen Gott; sie verhärten ihre Herzen unter der Ruthe die sie schlägt; ja sie scheuen selbst nicht den Versuch auf unerlaubten Wegen eine Aenderung in ihrer Lage zu bewirken. So Saul, Achab, Jsebel, die unter den Schlägen des Herrn ihre Herzen im­mer mehr von ihm wendeten; wir kennen Ahas, den König von Juda, von dem es heißt: In seiner Noth machte der König Ahas des Ver- greifens am Herrn noch mehr *).

Auch giebt es solche, die im Unglück sich von

*) 2 Chron. 28, 22.

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