und Mühen dieses Lebens?

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Richters, zugefügt werden. So wurden die erste Erde, so Sodom und Gomorrha, so Pharao mit seinem Heer, so Nadob und Abihuh, Achab und Iesebel und viele andre durch die strafende Hand Gottes heimgesucht. Wir haben schon bemerkt, daß dies nicht allein anwendbar ist auf die Zeiten des alten Bundes, so daß dort der Allerheiligste als Richter erscheint, und jetzt allein als Vater, der verzeiht und verschont. Wir dürfen diese beiden Begriffe nicht so einander gegenüberstellen, daß der eine durch den andern bedeutungslos und vernichtet wird. In der göttlichen Vollkommen­heit wird nicht eine Eigenschaft der andern ent­gegengesetzt, sondern in Ihm vereint sich alles zur höchsten Vollendung.

Er war auch für Israel, sein Volk, in einem gewissen Sinn ein barmherziger Gott und Vater*); und er ist jetzt eben sowohl ein heiliger und gerechter Richter wie damals. Wenn wir ihn jetzt mit kindlicher Freimüthgkeit, als unfern Vater anru- fen dürfen, da Christus uns Ihn im eigentlichen Sinn als unfern Vater erkennen und lieben lehrt, müssen wir gleichwohl, nach der Ermahnung Petri, wohl bedenken, daß er auch jetzt noch ohne

) 5 Mos. 8, 5; 32, 6; Zos. 49, 15; 63, 16.