und Mühen dieses Lebens?

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schen von Zeit zu Zeit treffen. Unwillkührlich drängt sich dann die Frage bei einem jeden Nach­denkenden auf, warum duldet der höchste Lenker der menschlichen Schicksale, daß Ein Ruchloser oft in kurzer Zeit mit frecher Hand niederreißt und zerstört, was durch jahrelangen Eifer der Gottesfurcht und Menschenliebe zum Heile aller mühsam aufgebaut ward? Warum entrückt Gott einen treuen und braven Hausvater mitten in der Kraft seiner Jahre den Seinigen und stürzt sie dadurch in die tiefste Trauer und oft in Armuth und Elend? Warum nimmt er gottesfürchtigen Aeltern ihr einziges heißgeliebtes Kind, das sie tausendmal seinem Schutz und seiner Obhut em­pfahlen? Warum sehe ich hier einen treuen Die­ner des Evangeliums, der die Freude und der Stolz seiner Gemeinde war, dessen segenreiches Wirken sich über alle verbreitete, so bald dahin­welken, dk er noch so vieles hatte wirken kön­nen? Solche und ähnliche Erscheinungen kommen unter der obersten Leitung des Herrn vor und wir fragen, wozu dieser schmerzliche Verlust, die­ses bittre Leid? Wir fragen, allein die Antwort müssen wir schuldig bleiben, nämlich eine solche, die uns die Gründe solcher Schickungen im Ein­zelnen angiebt. Diese Antwort auf jenes warum und wozu ist verborgen in Gott. Als der Uner-