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herunter diese Ruinen erblicken. Wir sam ken einander in die Arme; keiner sprach ein Wort, uns dünkte das Land heilig, worauf wir waren.

Welch eine Aussicht in die unermeßliche Ebne! Kein Baum, kein Busch, kein Halm beschränkt das weit um sich blickende Auge. Heiter und helle, nie durch Wolken getrübt, prangt der Himmel, färbt die brennende Sonne mit tausend Farben die Ueberbleibsel ehemaliger Größe und Hoheit. Da lagen sie vor uns, wie ein heiliges Land, die Rui- nen, worauf der Fuß des Sterblichen nicht zu gehen wagt. In Staunen verloren, wa­ren unsere Füße wie angezaubert; nur der Geist zerriß die Fesseln, und flog kühn em­por. Die einbrechende Nacht näthigte uns fortzugehen, und bey der nächsten Ruine zu lagern.

Mit jedem Tage erblickten wir neue Wunder, die laut die vorige Größe ihrer Bewohner verkündigten. Wir gingen, um D