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Müller. So weit ist eö auch noch nicht gekommen. Wir haben noch ein kleines, aber schuldetrfreyes Haus, einen fchuldenfreyen Acker. Können wir nicht mehr arbeiten, dann verkaufen wir beydcs, und es findet sich geiviß jemand, der uns, so lange wir noch leben, dafür unterhalten wird.
Frau. Du kannst sehr gut trösten.
Müller. Denke an die Worte unser- Predigers: Trauet dem, der die Lilien klcir det, den Wurm im Staube erhalt.
Unter solchen Gesprächen hatten sie sich von den Lustwandlern entfernt, und dem fchuldenfreyen Acker genähert. Wie ein dich- tcr Wald stand der junge Waizen; sanft rauschte der Abendwind drüber hinweg. Sier he Gottes Seegen, wie so sichtbar er hier ist! sagte Müller. Kein Stück in der ganzen Flur steht so dichte, keines — —
Frau. Aber davon allein können wir doch nicht leben?

