Eine Hochzeit, wie wenige gefeyert . werden.
Zufrieden sah die gute Sophie ihr kleines reinliches Stübchen an. Nur wenig Stunr den hatte sie nöthig gehabt, um alles in die schönste Ordnung zu bringen, denn heute ging alles, was sie unternahm, noch einmal so geschwind. Sie war Braut, glückliche Braut, und sollte heute einem armen, aber ehrlichen Und arbeitsamen Manne als Frau angetraut werden. Die Arme über einander geschlagen freute sie sich der wohlthätigen Wärme deS alten Ofens, woran Vater und Mütter und Großmütter so manchen langen Winterabend mir Erzählung längst vergangener Begeben- I 2

