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immer eins in Versen gegeben und ein Bildchen dazu. Davon ein Beispiel aus der Regel de Tri mit Brüchen:
„Es thut ein Schiffmann fahren fort Mit seinem Schiff an andre Ort'
Bei gutem Winde sag' ich rund Gar recht in einer Viertelstund'
Fünfsechstheil Meil', wie mir bericht,
Der Schiffer, der da lüget nicht.
Nun möcht' ich wissen, wie viel dann Der Schiffmann Meilen fahren kann,
Wenn er dreiviertel Stunden führ',
Und guter Wind das Schiff berühr'."
Noch ein Anderes machte den Justus zu einem besonders guten Schulmeister und gewann ihm die Herzen der Jugend, das war seine große Liebe für die Natur. Nie ist er inniger und beredter, als wenn es gilt von der Macht Gottes in seinen Werken reden, oder die Liebe Gottes in den tausendfachen Wundern der Schöpfung zu preißen. Wie man den lieben Gott und die Weisheit seiner Wege in allen seinen Geschöpfen finden könne, das zeigte er beständig seinen Schülern. Und wie man ihn zur Sommerszeit niemals ohne eine Blume in der Hand sah, so trieb sein frommes Herz manche schöne Blüthe der Dichtkunst und der Begeisterung für die Werke Gottes. Laß es dich nicht verdrießen, lieber Leser, wenn ich dir jetzt und auch noch später des Justus eigne Gedanken mittheile. So mögen denn hier zwei Lieder von ihm stehen.
Das Vöglein auf dem grünen Ast.
Sing-Vöglein auf dem grünen Ast,
Wie herzig ist dein Sang!
Gönnst dir nicht Ruh', gönnst dir nicht Rast,
O sag', wem gilt dein Klang?
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