Die frühem Schriften des Verfassers desKalendermann's vom Veitsberg" wurden allerseits mit Auszeichnung besprochen, und haben sich zum Theil auch schon durch mehrere Auflagen als ächte Volksschriften bewährt.

Es werden hier einige Recensionen im Auszuge mitgetheilt.

Anna,

die Blutegelhändlerin.

Eine Erzählung für das Ehristenvolk.

Zweite Auflage.

5 Bogen in kl. 8. geb. 18 kr.

Der Bergedorfer Bote:Eine recht erquickliche, Herz und Gemüth lreblich ansprechende Gabe. Die Erzählung, welche uns Leid und Freud' einer christlichen Familie vorführt, bringt uns, nach Versicherung des Verfassers, eine wahre Geschichte, die sich begeben hat, wie sie mitgetheilt wird, und ist trefflich geeignet, den Sinn der Geduld und Ergebung, sowie freudiger Ausübung der Pflichten unter den Trübsalen, die der Herr auf- legt, zu wecken und zu nähren. Insofern kann das herzige Büchlem gewiß so viel wirken, als ein Erbauungsbuch. Der Verfasser hat seine Aufgabe mit Liebe und vielem Geschicke be­handelt, und mag den Beruf haben, dem Christenvolke durch derlei Gaben, wie die vorliegende ist, zu dienen. Eine so ge- müthliche Erzählung sollte sich in den Hausbücherschätzen der Christen finden

Die Darmstädter Schulzeitung vom 31.Oktober 1843:Das ist ein recht artiges Büchlein, in ächtem Volkston abgefaßt, und mit seinem treuherzigen Worte so recht zu Herzen sprechend. Es verdient, daß die Herren Collegen Schullehrer auf dem Lande es ihren Schulkindern vorlesen, worüber der Herr Pfar­rer sich nur freuen kann. Es kann aber auch in der Stadt gelesen werden."

Der (Kaiserslauterner) Bote für Stadt ».Land v. 4. April 1843:Nach der ausdrücklichen Erklärung des Verfassers ist die Erzählung nicht erdichtet, sondern aus dem wirklichen Leben geschöpft, was sie nur anziehender macht. Es offenbart sich in derselben ein wahrhaft gesunder religiöser Sinn; die Sprache ist einfach und gemüthlich, so daß man wohl sagen kann, der Verfasser habe den Volkston gut getroffen."