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Das Bienlein ans der Weide.
O Bienlein, nimm mich mit in'S Feld! Wie schön ist meines Gottes Welt Nun um mich her geworden!
Es grünt der Wald, der Anger lacht, Der Baum steht weiß in seiner Pracht, Und Blumen aller Orten-
O Bienlein laß mich mit dir zieh'n,
In'S Thal hinab, hinab in'S Grün,
Und zeig' mir deine Weise!
Von Blum' zu Blume eilest du,
Und gönnst dir nimmer Rast noch Ruh'
- Und singst dein Lied so leise.
Du fliegest lustig ein und ans;
Viel süßer Kost trägst du nach Haus, Und willst nicht müde werden Der Frühling geht, der Sommer auch, Du läßt nicht von dem alten Brauch, Bis Winter wird auf Erden.
O Dienlein ohne Rast und Ruh',
Dir seh' ich mit Vergnügen zu,
Du lehrst mich wohl ermessen:
Ich soll als Christ hier meine Zeit Treu nützen für die Ewigkeit,
Des Heimgangs nie vergessen.
8. Der Kalendermann.
Du hast es bisher fast rathen müssen, mein lieber Leser, daß der Konrad Justus, dessen Leben ich dir erzählen will, eine Person sey mit dem Kalendermann, den unser Büchlein als Titel führt. Aber ich konnte dem Justus keinen andern Namen geben, einmal weil er unter diesem zu seiner Zeit sehr bekannt war, und
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