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er gab zur Antwort: „Darum , daß ich den Himmel, die Sonne, den Mond und andere Wundermale betrachten möchte. Darüber ward er von dem Lactantius mit Lachen sehr verhöhnet; gereicht aber diese Verspottung nicht dem Anaragoras, sondern dem Lactantius zur Schande. Denn da Sonne, Mond und Sterne, ja das ganze Weltgebäude ein großes Wundergebäude ist, so muß der Baumeister, der solches gemacht, gewiß noch viel herrlicher, wunderbarer und größer seyn. Sirach wußte sich dieß besser als Lactantius zu Nutz zu machen; er sagt: „wer kann sich seiner Herrlichkeit satt sehen?" (Sirach 43, 1.) Anaragoras, ob er schon ein Heide war, beschämt hierdurch viele Christen, die Gott aus seiner Welt kennen wollen, und mögen doch sein Wundergebäu des schönen Himmels nicht anschauen."
„Wer das Werk eines Künstlers nicht achtet, der achtet auch nicht den Künstler, der es gemacht hat. Heutiges Tages fragt man nicht viel nach dem Sternhimmel und der obern Welt, sondern man fragt vielmehr nach Geld und guten Bißlein in der unteren Welt. Daher werden auch die, welche die Himmelskörper betrachten, immerfort von den Weltgesinnten verspottet, wie Anaragoras. Solche Spötter leben in
mehr Christen-, wie auch Juden- und Türkenkalenders enthalten, zufammengetragen von e^lnem Oalender- L^ebhaber. — ^nno 1764." Unter einem schönen Titelkupfer von des Kalendermanns eigner Hand, auf welchem man den Veitsberg und seine Umgebung sieht, steht das Sprüchlein:
„Es gibt viel Lust, vergnügt auch sehr.
Wenn man betracht' das Sternenheer.

