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ein Getön wie mit einer Schellen. Hörst du das, dann mußt du ein Glöcklein bei dir haben, damit du könnest die Losung geben, daß du zu hören bereit bist. Hiernächst wird dich bald eine Erstasis überfallen, in welcher dir Alles gegeben wird, was du begehrest: Weisheit, Schätze, Güter. Das Glöcklein muß aber gar magisch bereitet werden. Auf seinem Schwengel muß stehen: Adonai, auf seiner Rundung: l'otra^rammaton, und auf seiner Handhabe: Jesus. Außerdem weiß ich noch Manches, aber erstlich darf ich's euch, als einem Uneingeweihten nicht sagen, und dann versteht ihr's auch jetzt noch nicht, thut wenigstens so. Könnt ich euch für uns gewinnen, Schulmeister, ich weiß nicht, was ich euch zu Lieb' thäte; ihr wäret ganz unser Mann."
„Wollt ihr mir was zu Lieb' thun, Kaspar," sprach der Schulmeister, „so laßt's für heute genug seyn mit dieser unnützen Rede. Mein Gewissen beißt mich schon, daß ich diesem gotteslästerlichen Gerede mein Ohr geliehen habe. Geht doch heim, Kaspar, und nehmt wieder Hammer und Säge, und arbeitet für Weib und Kind, die bereits auf der Bettelfahrt begriffen sind. Gs ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist und lässet ihm genügen, und im Schweiße des Angesichtes sein Brod isset; wer aber der Narren Geselle ist, und nach Schätzen sucht, der wird Unglück haben."
„Schulmeister," antwortete der Schreinerkaspar mit großer Heiterkeit, „stellt euch nicht so zimpferlich, wie ibr thut. Euren Unglauben nehme ich euch nicht übel, denn gerade so war es bei mir ehemals; aber ihr gerade solltet am wenigsten gegen das Schatzgraben etwas einwenden, da euch, wie ich weiß, die Güter dieser Welt eben so Noth thun, denn mir. Faßt ein-

