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schlug das Reisegebet auf. O wie ward ihm so wohl dabei! Es waren seines guten Vaters Worte, die er las, es war seines Gottes Wort, das ihm Trost in die Seele goß. Wie fest prägten sich die Worte seiner Seele ein: „Ich bitte Dich, erhalte mich bei Deinem Wort, daß ich nicht abweiche vom rechten Wege des ewigen Lebens. Führe mich auf den Steig Deiner Gebote und behüte mich vor Unrechtem Glauben." Wie herzlich ward sein Vertrauen durch die Worte des Gebetes: „Du wollest auch Deine heiligen Engel mir zugeben, ihnen Befehl thun, daß sie mich behüten auf allen meinen Wegen; daß sie mich führen auf rechte Straße, auch mich gesund und frisch wieder anheim zu den Meinigen bringen." Neu gestärkt erhob sich der Jüngling. Nun noch ein Blick, ein langer inniger Blick auf die liebe Heimath, und nun hinaus auf die Wanderschaft!
16 . Die Mache.
Halt' still, mein Herz, dem lieben Gott,
Halt' ihm getreulich still!
Fahr' hin, du Welt, mit deinem Spott!
Mich tröstet Gottes Will'.
Halt' still, mein Herz, dem lieben Gott,
Mein Auge, weine nicht!
Ich weiß, daß hell durch Nacht und Noth Vom Himmel kommt mein Licht.
Halt' still, mein Herz, dem lieben Gott,
Sep treu und halte aus!
Es führt durch Spott und Noth und Tod Dein Gott dich gut hinaus!
„So denk' ich jetzt und so sing' ich jetzt, Bruder Büttner," sprach in seinem Lehnstuhl sitzend der Schul-

