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er daher die Stätte des Jammers, und mit starken Schritten eilte er dem Veitsberg zu. Nicht lange, so sah man unter seiner Anführung alle Männer von Veitsberg und Saasen mit Laternen und Hebstangen der Stelle zueilen, wo die Verunglückten lagen. Die Verwundeten wurden auf Bahren gelegt, die man in der Eile aus jungen Bäumen gemacht hatte; die Pferde wurden ausgeschirrt, aber den Wagen mußte man liegen lassen, wo er lag, denn es war keine Möglichkeit vorhanden, ihn über die Feldwege in Sicherheit zu bringen, zumal jetzt am Abend. So langte denn der Zug am Dorfe an, wo die Frauen und Kinder fragend und bedauernd den Ankommenden entgegen gingen.
„Wohin mit den Verunglückten?" hieß es da. „Den hier auf der vordersten Bahre nehm' ich in mein Haus auf," war des Justus schnelle Antwort, „und ich will für den Fuhrmann Sorge tragen," sprach der Elias Büttner, „nehmt ihr, Nachbar Kurz, die Pferde in euren Stall, bei euch sind sie am besten aufgehoben.
Das war eine unruhige Nacht für die beiden Dörf- lein Veitsberg und Saasen. Da gingen Wenige zur Ruhe. Denn Etliche liefen hin und her nach Doctor und Feldscherer und Arzneimitteln, und die Andern standen um die Verwundeten her, und bedauerten sie und halfen waschen und verbinden und Belebungsversuche machen. Die beiden Beschädigten waren zum Glücke nicht todt, aber schwer beschädigt waren sie beide, namentlich der Herr, den Justus ausgenommen und in sein eignes Bette gelegt hatte. Der schien besonders am Kopfe beschädigt zu seyn, denn die Betäubung wollte nicht weichen, trotz aller Mittel, die man anwandte. Anders war es mit dem Kutscher. Nachdem

