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betretenen, davon die Vögel den guten Samen aufge- fressen.
So gingen einige Tage hin. In dem körperlichen Befinden des Gerft ging keine große Veränderung vor sich, denn die Beschädigungen am Kopfe waren nicht ungefährlich, und ließen ein langes Krankenlager fürchten. Aber auch fein geistiges Befinden besserte sich nicht. Nachdem er einmal ein oberflächlich Bekenntniß seiner Sünden gegen den Schulmeister und sein Haus abgelegt hatte, fiel er wieder in seine alte Herzenshärtigkeit, war äußerst reizbar, ungenügsam, und launig, und man sah so recht deutlich, wie das körperliche Leiden sein Gewissen noch mehr verstockte. Es war darum nur Freude im Hause des Justus, als Etliche seiner Freunde ihn sorgsam einpackten und nach Gießen brachten, wo er sich in seiner gewohnten Umgebung eine baldige Wiederherstellung versprach.
Kaum war er weg, so erfolgte auch das Urtheil über die Schatzgräber und über ihren Mitbeschuldigten, den Kalendermann. Justus ward völlig freigesprochen; aber für alle ausgestandenen Mühen, für alle gehabte Kränkungen gab man ihm keine Entschädigung. Dessen bedurfte es auch bei Justus nicht. „Mein Trost ist der," sprach er, „daß ich ein gut Gewissen habe und befleißige mich, reinen Wandel zu führen bei Allen."
Den Schatzgräbern aber erging es übel; sie wurden theilweise zu langem Gefängniß verurtheilt, auch der Schreinerkaspar, den man später eingefangen hatte. Nur der Fleischhauer war und blieb verschwunden, und von Obrigkeitswegen ward Beschlag auf sein Häuschen gelegt, und auf Alles, was sich drinnen fand. Da kam denn manches merkwürdige Stück zu Tage; Werkzeuge,

