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' Lewin van der Bruck zu Batavia. Was Hilst nun den armen Leuten das Vermögen, das sie dort erworben haben; sie sind kinderlos und gebeugt, und den alten Herrn hier, was hilft ihn seine Strenge, der Spruch der Schrift, den er nicht beherzigt: „Ihr Väter reizet eure Kinder nicht zum Zorn," rächt sich schwer an ihm! Trügen mich meine alten Augen nicht, denn ich bin Tag und Nacht um ihn, so kann er sich vor den Qualen des Gewissens nicht mehr retten, und würde gerne die Hand zum Frieden bieten, wenn der Buchhalter nicht wäre. Was der aber will, daß er sich wie ein Satansengel zwischen Vater und Sohn stellt, das weiß ich nicht. Denkt er, hier Erbe zu werden, so geht das nach den Gesetzen nicht, und dazu ist er selbst zu alt. Ich meine, es muß Herrschsucht und Herzenshärtigkeit seyn. Aber nun, da ich weiß, daß das Kind noch lebt, da will ich nicht ruhen und rasten, selbst auf die Gefahr hin, in meinem Alter noch aus dem Hause fort zu müssen, bis ich meinen alten Herrn mit sich und dem lieben Gott wieder ausgesöhnt habe."
„Dazu sollt ihr mir helfen; aberschwer, sehr schwer ist die Sache; ich weiß euch nicht in seine Nähe zu bringen, und von mir darf der Anfang nicht ausgehen."
Und lange saß der Alte da, und stützte sein weißes Haupt in die Hand.
Nach einer Weile sprach er: „So wird's gehen. Tretet manchmal in den Abendstunden in den Garten ein, und nehmt eure Geige mit. Ihr spielt sie gut, wie ich gehört habe. Unser Herr liebt die Musik, namentlich die Geige; hört er euch im Garten spielen, so läßt er euch vielleicht vor sich kommen, fragt euch auch wohl um Herkunft und Namen, und der Herr möge

