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rm diese Fasten nach der Vorschrift und regelmäßig beobachtet hat; so ist man für den ganzen übrigen Rest seiner Lebenslage davon tosgezahlet.

Das unterscheidende Kennzeichen des Braminen- stammes ist ein kleiner Gürtel aus dreyen Schnüren Zufammengefetzet, deren jede aus nenn baumwollenen Faden besteht. Diesen Gürtel erlangen die Braminen gewöhnlichermassen mit dem Alter von 5 Jahren. Wo ste immer hingehen/ tragen sie dieses unterscheidende Merkmahl ihrer Würde, weil sie ohne dasselbe für Bramincn nicht würden erkannt werden.

Indien ist mit einer Sekte von Bettel - Philoso­phen (Gymnosophisten) völlig überschwemmet, die un­ter dem Nahmen FaKirs b künnt sind. Dieser Rah­me bedeutet so viel, als, arme Leute. Drese Müs- sigganger, die blos eingebildete Andächtler sind, ver­sammeln sich manchmahl, so zu sagen, in eine Armee von zehn-bis zwölftausend, und setzen auf solche Art unter dem Vorwände, daß sie zu gewissen Tempeln ihre Wahlfahrten verrichten, das ganze Land in Contribu- tiom

Diese neuen Diogeneffe sind ungckleidet, und größtenteils stark und bey guten Kräften. Sie neh­men unter sich Jedermann auf, der dazu Fähigkeiten besitzt.

Um sich noch mehr Respeckr und Hochachtung zu verschaffen, legen sich diese Schwärmer selbst freywil­lig die außerordentlichsten Bußübungen und Kastey- ungen auf.

Die einen halten einen Arm in einer unbeweg­lichen Stellung in die Höhe, bis er ganz starr und