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steif wird, und in dieser Richtung bleiben sie durch den ganzen Ueberrest ihres Lebens; andere thun das Nähm- liche mit beyden Armen. Noch andere halten ihre Fauste mit aller Gewalt zusammengeschloffen, solcher Gestalt, daß ihre Nagel in das Fleisch hineindringen, und quer durch, ihre Hände durchbohren.
Manche setzen sich auf die Erde mit kreuzweise ge?-, schlossenen und an sich gezogenen Füssen, und bleiben in dieser Stellung lebenslang. Einige befestigen an zweyen gegenüber stehenden Bäumen einen Strick, bey- läusig in der Höhe von einer Klafter, legen sich mit dem Bauche über den Strick, so daß der Kopf auf der einen, die Füsse auf der anderen Seite hinabhängen. In dieser Lage verharren sie oft mehrere Tage. Der eine wirft sich von einer gewissen Anhöhe auf einen, an einem Stricke befestigten eisernen Hacken herab, spießt sich an denselben mit dem hohlen Leibe, und treibt jetzt mit seinen Säbeln in der Hand allerley Gaukeley- en, als ob er gar keinen Schmerzen empfände. Wieder einige setzen sich auf die Erde, säen neben sich herum Gerste aus, und verharren da so lang ohne Speise, bis die Gerste aufgegangen ist.
An besonderen Festtagen, an welchen die Götzenbilder auf Triumphwagen von Menschen gezogen durch die Strassen geführet werden, schneiden sich einige Fakirs ganze Stücke Fleisch aus dem Leibe, werfen selbe in die Luft, und fangen sie mit dem Dolche wieder auf. Wer dabey von den Umstehenden mit Pluto bespritzet wird, der muß sich durch Geld auslösen. Ue- berhaupt tragen diese Schwärmereien den Fakirs,

