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Beweggrund der besonderen Frömmigkeit; so haben die Cafern gewiffe Thiere, deren Fleisch zu essen ihnen verbothen ist; dergleichen sind: das Schweinfleisch, und. Fische, die keine Schuppen haben. Sie enthalten sich auch des Hasen und des Kaninchens, so wie ebenfalls Der Schaasmilch»
In Rücksicht der tobten Thiere aber sind sie nicht so ängstlich und gewissenhaft; es mag nun ihr Tod durch Krankheit, oder Alters halber erfolget seyn.
Sie fressen das Fleisch davon mit einer unglaublichen Begierde; es mag hernach was immer für eine Art Krankheit gewesen seyn, durch welche diese Thiere um's Leben gekommen sind.
Vermög eingeführter Gewohnheit dürfen die Cafern «icht mit ihren Weibern essen.
Die Hottentotten beobachten auch die Beschneidung; diese schmerzhafte Operation ist aber etwas anders be? schaffen, als bey den Juden. *)
Bey allen Negern überhaupt, und sondcrheitlkch. Ley den Hottentotten ist die Vielweiberei- angenommen» Die Ceremonien, welche im Lande der Cafern beider Geburt der. Kinder beobachtet werden, ihre Hei- rathen und Hochzeitfeste, die Einweihung der jungen Leute, wodurch sie unter die Zahl und in den Rang d^r Männer ausgenommen werden, die Gewohnheit, ihre hochbetagten, und durch die Last der Jahre mederge- .beugten alten Leute aus der menschlichen Gesellschaft
*) Ou retJanche chez Jes Hotentots le testicule gaucbe.

