55
hinauszuschaffen, ihreLeichbegangnisse. und dergleichen andere Ceremonien und religiöse Gebrauche, sind eben so lächerlich als grausam und unmenschlich.
§. II.
Religion der Völker von Fuida.*)
/^^ieses Zdegcrvolk hat eine klare und deutliche Vorstellung von dem Daseyn eines einzigen Gottes, der das höchste Wesen, der Schöpfer der ganzen Wett, der Herr und Erhalter aller Dinge ist. Herr vemnrekais behauptet, daß dieses Volk nicht nur allein Thkere, sondern oben darein junge Leute von beyderley Geschlechtern opfern.
Bey diesen Völkern ist die Unsterblichkeit der Seele 'ein Glaubenssatz; so wie sie auch an das Daseyn eines bösen Genius glauben. Gcistercrscheinungen machen bey- uahe die Grundlage aller ihrer Erzählungen aus, mit denen sie ihre Jugend beschäftigen, und unterhalten. **)
*) Jnida , Juda ein Königreich auf der südlichen Küste von Guinea, zwischen der Goldküste und der Küste von Lenin. —
**) Seit tangeren Jahren her verachtete man bey Ups,

