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Die Diener oderDkaconen besorgten das, was zum äußerlichen Gottesdienste gehörte, reinigten und ver­wahrten die heiligen Gefäße, die man bep dem Gottes­dienste nöthig hatte; trugen das gesegnete Brot, und den Wein dem Volke hin, auch zuweilen den Kranken ins Haus; überhaupt halfen sie den Bischöfen und Ael- testen bep Austheilung der Almofen, durften wohl auch zum Volke reden, wenn ste Fähigkeit dazu hatten. In den ersten Zeiten waren auch Diaconissinen, meisten^ betagte Wittwen, welche das weibliche Geschlecht in der christlichen Religion unterrichteten, die Aufsicht über ihre Sitten hatten, die Fremden und Kranken pflegten, und unter den Frauen in den öffentlichen Versammlungen die Ordnung erhielten. Bep der noch großem Zunahme der christlichen Gemeinen nahm man noch mehrere Kirchendiener an, z. B. einen Leser oder Lector, der die heilige Schrift vorlesen mußte, einen Thürhnter, u. s. w.

Die ersten Christen versammelten sich theils in gros­sen Wohnzimmern der ersten Christen, theils in Höh­len und Waldungen, und nur erst im dritten Jahrhun­derte in ordentlichen Bethhausern, welche im vierten Jahrhunderte in Tempel oder Kirchen verwandelt wur­den, anfänglich fast täglich ein, zwey auch drepmahl, in der Regel aber am Tage des Herrn oder Sonntage zum Gcbethe. Sie hatten schon in den ersten zwey Jahr­hunderten einige Feste, z. B. das Oster-und Pfingst­fest, jenes zum Andenken des Todes und der Auferste­hung Jesu, dieses zur Feyer der Ausgießung des heili­gen Geistes. In den folgenden Jahrhunderten kamen inuner imhrere Feste auf. Ihre schnelle Ausbreitung zog

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