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4 antwortete, nnd sprach zu ihnen: Gehet hin, und verkündet dem Johannes, was ihr gehört und. ge-
5 sehen habt. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden gereiniget, Taube hören, Todte stehen auf,
6 Armen wird das Evangelium gepredigt, und selig ist,
7 wer sich an mir nicht ärgert! Als aber diese hinweg giengen, fieng Jesus an, zu dem Volke von Johannes zu reden: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, das vom Winde hin und her
8 getrieben wird? Oder, was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen mit weichlichen Kleidern angethan? Siehe, die da weichliche Kleider tragen,
9 find in den Häusern der Könige. Oder, was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Profeten? Ja, ich sage euch, er ist noch mehr als ein Profet. Denn dieser
10 ist's, von dem geschrieben steht: Siehe, ich sende meinen Engel vor deinem Angefichte her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.
Erklärungen.
2. Während Jesus ansieng, seine göttliche Lehre überall zu verkündigen, ließ Herodes Antipas den strengen, wahrheitsliebenden Mann Johannes gefangen nehmen. Als nun Johannes zu Machärus, einer Gränzsestung Galiläens, im Gefängnisse saß, hörte er von seinen Jüngern, dass Jesus im ganzen Judenlande herumreise, dem armen, lernbegie« rigen Volke die frohe Botschaft vom Reiche Gottes verkündige , und zum Beweise seiner göttlichen Sendung Wunder wirke. Johannes, der wohl wusste, dass Jesus der verheißene Messias sei, weil er bei dessen Taufe am Jordan durch eine laute Stimme vom Himnkdl und durch eine feierliche Erscheinung davon vollkommen überzeugt wurde, wollte nun auch seine Jünger von der Messias-Würde Jesu überzeugen, und fie zu dessen Schülern machen. Er sandte daher zwei von seinen Jüngern hin zu Jesu, die ihn fragen sollten,

