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38. Zur Strafe eures Unglaubens und eurer Halsstarrigkeit soll euer Vaterland verwüstet, die Stadt Jerusalem und der Tempel zerstöret werden. Was auch wirklich eingetroffen ist.
39. Ich versichre euch: Ihr werdet mich von diesem Tage an nicht mehr sehen, bis ihr euch einst zu meiner Lehre bekennet, mich als den von Gott verheißenen Messias preiset, und dann bei dem letzten Gerichte mich in meiner Herrlichkeit werdet kommen sehen.
u. Jesus sagte solche künftige Dinge voraus, die niemand wiffen konnte, als nur Gott allein. Durch seine Weißagungen hat Jesus bewiesen, dass er von Gott gesandt, dass er der verheißene Erlöser sei.
d. Gott straft zuweilen ganze Länder und Völker wegen ihres Unglaubens oder wegen ihres Ungehorsams gegen seine heiligen Gebote mit Kriegen und andern Übeln, wie wir es so oft an dem israelitischen Volke sehen.
Jesus ist auch für uns gekommen, um uns durch seine heilige Religion zu belehren, von der Sünde zu erlösen, uns gut und fromm und ewig selig zu machen. Wir werden uns vor Gott überaus misfällig und strafbar machen, wenn wir undankbar gegen seine göttliche Lehre — der erkannten christlichen Wahrheit widerstreben, gegen die heilsamen Ermahnungen unserer Religionslchrer ein verstocktes Herz haben, in der Unbußsertigkeit vorsätzlich verharren würden. Es ist kein anderer Name den Menschen gegeben worden, in welchem sie selig werden können, als in dem Namen Jesu.
7.
Evangelium am Sonntage Inder Oktave der Geburt des Herrn. S. 20.
Inhalt. Simeon, ein ehrwürdiger Greis, wünschte nichts sehnlicher, als den Heiland der Welt mit seinen Augen

