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eben Kenntnissen zu, und Gottes besondere Liebe war mit ihm. Als Gott war Jesus von Ewigkeit, er war von Ewigkeit her, allwissend, höchst weise, höchst heilig, gleicher Gott mit dem Vater. Nur als Mensch konnte er geboren werden, leiden und sterben, und uns Menschen gleich werden. die Sünde ausgenommen.

a. Jesus ist noch immer vielen zum Falle, und vielen zur Auferstehung; zum Falle denen, welche seine Lehre ver­werfen, und den bösen Lüsten ihres verderbten Herzens folgen; zur Quelle des Heiles aber denen, welche sich bessern, mit gebessertem Herzen zu Gott zurückkehren, nnd in ihm allein ihre Seligkeit finden.

b. Jesus, obschon in ihm jederzeit die Fülle der Gott­heit wohnte, äußerte doch nur nach und nach seine göttliche Würde, weil er in der niedrigen Gestalt eines Menschen erscheinen wollte.

a. Lassen wir uns nicht von irdischen Sorgen und Gütern verleiten, das Eine Nothwendige zu vergessen, und nicht von bösen Neigungen und Lüsten Hinreißen zur Sünde, damit uns Jesus ja nicht zum Falle gereiche.

b. Lernen wir doch aus dem Beispiele Jesu Demuth! Er legte allen Glanz und alle äußere Würde ab, als er in menschlicher Natur unter uns erschien, nm uns ein Beispiel zu geben, dass wir ja nicht durch äußere Vorzüge uns erheben, sondern durch innere Frömmigkeit und Tugend Gottes Gnade und Wohlgefallen uns erwerben sollen.

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Evangelium am Festrage der Beschnei­dun g des H errn. S. 22.

Inhalt. Am achten Tage nach der Geburt wird Jesus dem Gesetze Mosis gemäß beschnitten, und Jesus genannt. Lu k. 2, 21.