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d. Die Wunder Jesu sollen auch uns in dem Glauben an seine göttliche Würde stärken, uns mit unerschütterlichem Vertrauen gegen ihn erfüllen, und uns zur genauen Befolgung seiner Lehre ermuntern.
13.
Evangelium am dritten Sonntage nach der Erscheinung des Herrn. S. 30.
Inhalt. Jesus hatte auf dem Berge verschiedene Lehren vorgetragen, uns zurWohlthätigkeit und Menschenliebe ermahnet. Da er nun vom Berge herabkommt, übet er diese Lehren auch aus. Er befreiet einen Aussätzigen von seinem Übel, und macht den kranken Knecht eines römischen Hauptmannes gesunde Matth. 8, 1—13.
1 In der Zeit, als der Herr Jesus vom Berge herabgestiegen war, folgte ihm eine große Menge Volkes
2 nach; und siehe, ein Aussätziger kam, betete ihn an und sprach: Herr, wenn du willst, so kannst du.
3 mich reinigen. Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn-an und sprach: Ich will, sei gereinigt. Und sogleich ward er gereinigt von seinem Aussatze.
4 Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, dass du es niemandem sagest; sondern geh hin, zeige dich dem Priester, und opfere die Gabe , welche Moses befohlen hat, ihnen zum Zeugnisse. Da
5 er aber in Kapharnaum ei'ngegangen war, trat ein Hauptmann zu ihm, bat ihn, und
6 sprach : Herr, mein Knecht liegt zu Hause gichtbrüchig und leidet große Qual. Und Jesus
7 sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn
8 gesund machen. Und der Hauptmann antwortete, und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, dass du eivgehest unter mein Dach, sondern sprich nur ein

