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10. Es ist ja gewöhnlich, zuerst den besseren Wein vor­zusetzen, und dann wenn man sich satt getrunken hat, den schlechteren. Du hast aber gerade das Gegentheil gethan.

11. Dieses zu Kana gewirkte Wunder war das erste, wodurch Jesus seine göttliche Sendung offenbarte, und seine Jünger, die er bisher sich erwählet hatte, wurden in ihrem Glauben an ihn, als den Messias, bestärkt.

a. Wir dürfen und sollen erlaubte sinnliche Vergnügungen und Freuden, aber mit Mäßigkeit und Dankbarkeit gegen Gott genießen.

b. Es ist erlaubt und nützlich, uns der Liebe der Heiligen im Gebete zu empfehlen, und sie um ihre Fürbitte anzurusen. Hat nicht Maria schon aus Erden ihre Mitmenschen geliebet, und für sie gebeten?

c. Jesus hat Wunder gewirket, um dadurch seine gött­liche Sendung und die Wahrheit seiner Aussagen zu bekräftigen. Derjenige muß von Gott gesandt sein, und kann nur Wahrheit reden, dem Gott die Macht gibt, Wunder zu wirken.

a. Wir sollen, wie Maria, der Dürftigen uns immer gern annehmen, und ihnen nach unseren Kräften helfen.

b. Wir sollen, wie Maria, ein unbegränztes Vertrauen auf Jesum setzen, und dasselbe nie verlieren, auch wenn er uns nicht gleich erhöret. Er weiß am besten, wann die Echörung unseres Gebetes uns heilsam und nützlich ist.

o. Wir sollen, wie Jesus, freiwillig und ungebeten, aber jederzeit mit Vorsicht und Weisheit, anderen Wohlthaten erweisen. ;