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reinen unterscheiden konnte. Und der Gereinigte mußte, um seine Dankbarkeit gegen Gott auch äußerlich auszudrücken, ein Opfer von zwei Sperlingen bringen.
Mache es zuvor, ehe du dich dem Priester gezeiget hast, niemandem bekannt, dass ich dich geheilet habe. damit nicht vielleicht der Priester aus Hass gegen mich, sich weigere, dich für rein zu erklären. — Dann weiden die Menschen offenbar erkennen, dass ich dich mit göttlicher Macht von dem Aussatze geheilet habe, dass ich also wahrhaft von Gott gesandt — der verheißene Messias sein mäße.
5. Ein römischer Hauptmann, der von Geburt ein Heide war, suchte für seinen kranken Knecht Hilfe bei Jesu, von dem er schon viele Wunderthaten gehöret, auf dessen Macht er das größte Vertrauen hatte.
6. Gicht ist eine überaus schmerzhafte Krankheit, wobei der Unglückliche manche Glieder seines Körpers nicht bewegen kann.
8. Herr, dich in meine Wohnung auszunehmen, bin ich nicht würdig. Ich bin überzeugt, dass du nur mit einem Worte befehlen darfst, und mein Knecht wird gesund sein, ohne dass du zu ihm hingehst.
9. Denn wenn mir, der ich doch selbst wieder einer höheren Obrigkeit unterworfen bin, meine Untergebenen genau gehorchen und folgen, wie viel mehr werden aus deinen Befehl, der du mit göttlicher Macht Wunder wirkest, alle, auch die hartnäckigsten und gefährlichsten Krankheiten weichen.
10. Ein so großes Vertrauen aus meine Macht habe ich selbst unter meinen Landsleuten, den Israeliten, nicht gefunden, wie dieser Heide hat.
11. Ich kann es auch bei dieser Gelegenheit nicht verschweigen: Viele Heiden aus allen Weltgegenden werden sich zu mir und meiner Lehre versammeln, und mit euern frommen Stammvätern an der Seligkeit des Himmelreiches theilnehmen, sie werden in mein Reich ausgenommen werden. — Die Juden dachten sich nach ihren sinnlichen Begriffen die Glückseligkeit des Himmelreiches unter dem Bilde eines Gastmahles, bei welchem sich Abraham, Isaak und Jakob mit ihren Nachkommen einfinden.

