12. Diele Israeliten aber, welche doch den ersten An­spruch aus die Glückseligkeit des Himmelreiches haben, denen am ersten ist meine Lehre verkündiget' worden, werden ihres Un­glaubens wegen von jener Glückseligkeit ausgeschlossen und sehr hart bestraft werden. Elend und Strafe stellten sich die Juden unter dem Bilde eines Ortes der Finsternis vor, wo alle, die darin sich befinden, von Kalte und Frost, von Jammer und Angst ergriffen werden.

13. In dem nämlichen Zeitpunkte, in welchem Jesus zu dem Hauptmanne sprach: Dein Wunsch ist erfüllet, war der Knecht vollkommen gesund. Jesus wirkt seine Wunder mit göttlicher Allmacht. Er spricht und es geschieht.

a. Jesus hat-seine Kirche gestiftet für Juden und Heiden, alle Menschen sollen in die Kirche Jesu eingehen.

b. Es gibt nach diesem Leben eine ewige Glückseligkeit für die Frommen und Tugendhaften.

o. Es gibt nach diesem Leben eine ewige Unglückseligkeit für die unbnßsertigen Sünder.

a. Jesus hals bereitwillig allen Elenden und Unglücklichen. Folgen wir seinem schönen Beispiele, und suchen wir ebenfalls allen, die sich mit Dertrauen zu uns wenden, zu Helsen, oder sie der Güte und Wohlthätigkeit anderer zu empfehlen, sie zu trösten, und ihr Herz mit Liebe und kindlichem Vertrauen gegen Gott zu erfüllen.

b. Wie besorgt war dieser heidnische Hauptmann um die Gesundheit seines Knechtes! O, trachten wir nach seinem Bei­spiele für unsere Angehörigen, besonders in einer Krankheit, liebreich zu sorgen, und alles anzuwenden, um ihnen ihre vorige Gesundheit wieder zu verschaffen.

o . Auch gegen Heiden war Jesus wohlthätig. Eben so müßen wir, wenn wir wahre Schüler Jesu sein wollen, menschen­freundlich allen Unglücklichen ohne Unterschied der Religion und des Vaterlandes mit Trost und Hilfe entgegenkommen. Jeder Mensch ist ja unser Nächster, rin Kind Gottes , unser Bruder, erlöset durch das Blut Jesu, berufen zur ewigen Seligkeit.