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Gott gibt täglich allen Menschen das Gute, das sie bedürfen. Und wir sollen gegen Fremde, die nicht unsers Vaterlandes und nicht unserer Religion sind, hart und gefühllos sein dürfen?
14.
Evangelium am vierten Sonntage nach der Erscheinung des Herrn. S. 32. *-
Inhalt. Als Jesus mit seinen Jüngern über das galiläische Meer fuhr, übersiel sie ein Sturm. Er schlief ruhig im Schiffe; aber seine Jünger zitterten vor Furcht. Der Sturm sieng an heftiger zu toben. Mit Angst und Schrecken giengen sie zu Jesu und weckten ihn aus. Jesus verwies ihnen ihr schwaches Vertrauen, und gebot Ruhe dem Sturme und dem Meere.
Matth. 8, 23—27.
23 In der Zeit, als der Herr Jesus in das Schiff-
24 lein trat, folgten ihm seine Jünger nach. Und siehe, es erhob sich ein großer Sturm im Meere, so dass das Schifflein mit Wellen bedecket wurde; er aber
25 schlief. Und seine Jünger traten zu ihm, weckten ihn
auf, und sprachen: Herr! hilf uns, wir gehen zu
26 Grunde. Und Jesus sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen? Dann stand er
auf, gebot den Winden und dem Meere, und es ward ^
27 eine große Stille. Die Menschen aber wunderten sich ~
und sprachen: Wer ist dieser, dass ihm auch die
Winde und das Meer gehorchen?
Erklärungen.
24. Während des heftigsten Sturmes schlief Jesus ruhig, und zwar an dem Orte, wo der Steuermann ist, um das Schiff zu leiten.

