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gegen ihn mehr ermuntern und entflammen, oder sie sollen uns in der Ausübung der Tugend immer mehr befestigen. Auch die Jünger werden durch die Gefahr auf dem Meere zur größeren Erkenntnis der Macht und Würde Jesu, zum festeren Vertrauen aus seine Hilfe gebracht, und in dem Glauben an ihn und seine Lehre befestiget. Jedes Unglück wird ein Glück, wenn es den Menschen weiser und besser, frömmer und Gott wohlgefälliger macht. Leiden und Drangsale kommen von Gott, und führen zu Gott.

e. Wir wollen Gottes Macht ^nicht bloß bei außerordent­lichen Ereignissen bewundern, sondern seine Macht, Weisheit und Güte täglich in der Natur betrachten. Jede Pflanze, jeder Wurm, die Erscheinungen in der Lust, die Gestirne am Himmel, die Schicksale unseres Lebens, alles, alles zeigt uns, dass ein allmächtiger, höchst weiser und höchst gütiger Herr und Vater sein mäße, der alles erschafft, erhält und regieret. Wer sollte nicht.mit kindlichem Vertrauen in allen Lagen des Lebens aus Gott hoffen, und seinem heiligsten Willen sich ergeben.

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15.

Evangelium am fünften Sonntage nach der Erscheinung. S. 34.

Inhalt. Als sich wieder eine Menge Volkes um Jesu versammelte, trug er denselben ein Gleichnis von einem Säemanne vor, der guten Samen aus seinen Acker streute, und von dem daraus wachsenden Unkraute. Er wollte seine Zuhörer dadurch belehren, dass es in seinem Reiche aus Erden, in der Kirche Gottes gute und böse Menschen gebe; dass man sie in derselben dulden soll bis zum Tage des Gerichtes, an welchem erst jeder, wie er es verdient, belohnt oder bestraft werden wird. Matth. 13, 2430. g

24 In der Zeit 'trug der Herr Jesus dem Volke dieses Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich