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jst gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinem Acker säete. Als aber die Leute schliefen, kam 25 sein Feind, und säete Unkraut mitten unter den Weizen, und gieng davon. Als nun das Kraut wuchs, 26 und Frucht brachte, dann erschien auch das Unkraut.
Da traten die Knechte des Hausvaters herzu, und 27 sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesäet? woher hat er das Unkraut?
Und er sprach zu ihnen: Das hat der Feind gethan. 28 Die Knechte aber sprachen zu ihm: Willst du, dass wir hingehen, und es aufsammeln? Und er sprach: 29 Nein! damit ihr nicht etwa, wenn ihr das Unkraut aufsammelt, mit demselben zugleich auch den Weizen ausreißet. Lastet beides zusammen wachsen bis zur 30 Ärnte, und zur Zeit der Ärnte will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraul, und bindet es in Bündlein zum Verbrennen; den Weizen aber sammelt in meine Scheuer.
Erklärungen.
24. Das Reich des Messias, die christliche Kirche, kann man mit einem Acker vergleichen, aus welchem ein Monn guten Samen säete.
Der Acker ist in diesem Gleichnisse die christliche Kirche. Der Säemann ist Jesus Christus, der seine göttliche Lehre den Menschen verkündigte. Der gute Same oder der Weizen sind die himmlischen wohlthätigen Lehren des Evangeliums. Der Same des Unkrautes sind die bösen Reden und Grundsätze und die bösen Beispiele lasterhafter Menschen, wodurch sie andere von der Befolgung der Lehre Jesu abhalten und zum Bösen verführen.
27. Die Knechte des Hausvaters sind die Apostel und Jünger und alle frommen Christen, welche nicht begreifen können, woher das Unkraut komme, da ihr göttlicher Herr und Lehrer nur reinen und guten Samen ausstreute; d. h. wie verderbliche Lehren und Grundsätze, böse Beispiele und Laster unter den Menschen anzutreffen sind, da Jesus nur
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