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nicht verstanden? War nicht die Blindheit des am Wege Sitzenden die Ursache, dass er von Jesu mit dem Lichte der Augen auch zugleich das göttliche Glaubenslicht erhielt?

b. Wir sollen uns gegen Arme und Unglückliche niemals hart und unempfindlich betragen, sondern ihnen herzliche Theil- nahme beweisen.

e. Trachten wir, nach dem Beispiele Jesu, mit Liebe und Herablassung unsere Mitmenschen zu trösten, zu beruhigen, und ihr Elend nach unsern Kräften zu heben, oder zu lindern.

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Evangelium am ersten Sonntage in der Fasten. S 47.

Inhalt. Nachdem Jesus von Johannes in der Wüste 'am Flusse Jordan getauft, und durch eine Stimme vom Him­mel feierlich als der vielgeliebte Sohn des himmlischen Vaters erkläret ward, gieng er in eine ganz einsame Wüste, fastete und betete, und bereitete sich da durch 40 Tage aus sein großes Werk vor, das Reich der Finsternis und der Sünde zu zer­stören, und das Reich der Wahrheit und der Tugend zu grün­den und auszubreiten. Hieraus wurde er dreimal von dem Teufel versuchet. Matth. 4, 111.

In der Zeit ward der Herr Jesus vom Geiste 1 in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel ver­suchet würde. Und als er vierzig Tage und vier- 2 zig Nächte gefastet hatte, darnach hungerte ihn. Und eS trat der Versucher zu ihm. und sprach: Bist du 3 Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot wer­den Er aber antwortete und sprach: Es steht ge- 4 schrieben: Nicht vom Brote allein lebt der Mensch, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde ü Gottes kommt. Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels, und sprach zu ihm: Bist du Gottes 6