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aus Gottes.Beistand und Hilfe im Guten stärken und befe­stigen ; 4) um uns ein Beispiel zu geben, wie wir uns in ähnlichen Versuchungen zu verhalten haben.

2. Jesus hatte durch 40 Tage und Nächte keine Nah­rung genossen, und so hat er durch ein Wunder sich das Leben erhalten.

3. Als nun Jesus den Hunger mehr als jemals em­pfand. trat der Versucher in menschlicher Gestalt zu ihm hin und sprach: Wenn du wirklich Gottes Sohn bist, für welchen eine Stimme vom Himmel dich erkläret hat, so gebrauche deine Macht, aus den da liegenden Steinen Brot zu machen, um deinen Hunger zu stillen.

4. Gott ist allmächtig genug, den Menschen anch ohne Brot zn erhalten. Es ist also nicht nöthig, dass Gott hier Steine in Brot verwandle, und dadurch mein Leben erhalte. Warum soll ich aus Gottes Allmacht und Güte, aus Gottes Vorsehung ein Mistrauen setzen, warum von Gott nicht alles Nöthige mit Zuversicht erwarten?

5. Von der Wüste gieng Jesus in die heilige Stadt Jerusalem, wohin der Teufel ihn begleitete.

6. Da wagte der Satan eine zweite Versuchung an Jesu, und sprach: Stürze dich von der Zinne, von dem hohen Dache des Tempels hinab; denn, wenn du Gottes Sohn bist, so wird er dich nach der Versicherung der heiligen Schrift be­schützen, damit du nicht den geringsten Schaden leidest.

7. Jesus setzte dem Versucher eine andere Stelle der heil. Schrift entgegen, wo es heißt: Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen, ihn nicht gleichsam aus die Probe stellen, ob er dir Helsen könne, oder helfen wolle. Es wäre ein vermessentliches Vertrauen auf Gott, wenn man sich muth- willig in eine Gefahr stürzte, und dann von Gott wunderbare Hilfe und Rettung verlangte.

8. Der Versucher hatte seine Absicht noch nicht erreicht, er wollte einen dritten Versuch wagen. Deshalb gesellte er sich zu Jesu, und begleitete ihn auf einen hohen Berg. Hier zeigte ihm der stolze böse Geist die herrlichen Gegenden des